15. September 2021

Großes Finale des Förderprojektes Enabling!Export 2.0

Ihr Kontakt im ICS

Simone JELITZKA-KAHLEN

Projektleitung Enabling!Export (Karenzvertretung)
T +43 316 601 273
M +43 664 88345860
E simone.jelitzka-kahlen@ic-steiermark.at

Anfang 2019 startete die Steirische Exportservice GmbH, eine 100% Tochter des ICS, das aus Fördermitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanzierte Projekt Enabling!Export 2.0.

Der Benefit des mit Dezember 2021 auslaufenden Förderprojektes war sowohl für die geförderten KMU als auch für den Wirtschaftsstandort Steiermark beachtlich. 26 ausgewählten steirisch produzierenden Unternehmen wurde mit Hilfe der Förderung der Markteintritt oder -ausbau in einen neuen Zielmarkt ermöglicht. Zu diesen Märkten zählten, neben diversen Ländern in Europa (Deutschland, Frankreich, Dänemark, Polen, Italien, Schweden), auch die USA, Ägypten, Uganda, VAE, Zentralasien, Australien, China und Hongkong.

„Beim Markteintritt in die arabische Region hat uns das Projekt ,ExportKnowHow’ des ICS unterstützt. So konnten wir mit Hilfe des ICS einen lokalen Partner in Dubai finden und mit der 75-prozentigen Markteintrittsförderung einen Großteil unserer Marketingaufwendungen finanzieren“, erklärt Kurt Kerschat, CEO der Scotty Group Austria GmbH.

Die Feldbacher Fruit Partners GmbH holte sich mit Hilfe des ICS ebenfalls einen Experten zur Seite, der den Markteintritt für das Produkt Steirerkren in Skandinavien effizient plante. „Die Kooperation ist über die Website www.exportknowhow.at entstanden, gemeinsam haben wir dann ein für uns passendes Projekt aufgesetzt, um unseren Export – vor allem in die skandinavischen Länder – weiter zu forcieren“, so Geschäftsführer Philipp Hörrlein.

Mit einer Gesamtfördersumme von etwa 1 Million Euro wurden für die Unternehmen notwendige Beratungskosten übernommen, die eine erfolgreiche Umsetzung der Exportpläne ermöglichten.

„Durch die Förderung konnten wir unsere Vertriebsstrukturen von Grund auf neu ausrichten und haben nun eine sehr starke technische, aber auch organisatorische und personelle Basis, mit der wir deutlich stärker im deutschen Markt wachsen werden, aber auch in weitere Märkte eintreten können“, sagt Managing Director und Co-founder der Schrott24 GmbH Jan Pannenbäcker.

Das Förderprojekt zeichnete sich insbesondere durch seine unbürokratische Abwicklung und rasche Unterstützung aus. „Es gibt kaum bürokratische Hürden und das ICS ist super vernetzt – die Zusammenarbeit ist nur zu empfehlen“, meint Matthias Prödl der Josef Prödl Tischlerei GmbH.

Trotz erschwerter Umstände der Covid-19 Pandemie konnten einige Unternehmen bereits jetzt Umsatzsteigerungen in den jeweiligen Zielmärkten verzeichnen. „Mit der umfassenden Beratung durch die Expertinnen des ICS erkannten wir sehr rasch den potenziellen Mehrwert, der sich uns noch in Zukunft durch die Inanspruchnahme der ICS-Leistungen erschließen wird“, so Stefan Düss, Miteigentümer bei bit media e-solutions GmbH.

"Enabling!Export 2.0 leistete einen effizienten, nachhaltigen Beitrag zur professionellen Internationalisierung von steirischen Unternehmen und zur Arbeitsplatz- und Standortsicherung der Steiermark!"

Aufgrund der großen Nachfrage wurde im Mai 2021 das Folgeprojekt Restart Export ins Leben gerufen, das steirische exportorientierte Unternehmen nach den negativen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie schnellstmöglich wieder zurück in die Exportmärkte bringen und nachhaltig in ihrer Wettbewerbsfähigkeit stärken soll. Das Projekt Restart Export ist Teil der Initiative REACT-EU und den damit einhergehenden Maßnahmen zur Krisenbewältigung und zur Linderung der Krisenfolgen.

Bewerbungen zum neuen Projekt und den Fördermöglichkeiten finden Sie unter HIER.