17. April 2020

#SuccessStory | Oststeirisches Know-how für China und Afrika

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ICS Internationalisierungscenter Steiermark

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Das Oststeirische Unternehmen ensowa – innovation und umweltconsulting gmbh etabliert sich in China und streckt die Fühler nach Afrika aus.

Das im Oktober 2006 gegründete Unternehmen bietet Dienstleistungen mit innovativen Ansätzen zum Erhalt und Schutz der wertvollen Ressourcen: Boden – Gewässer – Energie.

20 Jahre Erfahrung als Ziviltechniker für Agrar- und Umweltökonomik – im Zeitraum 1998 bis 2018 – erleichtert auch die Entscheidung, den Bereich Forschung und Entwicklung für innovative Entwicklungen aufzunehmen.

Das fachkompetente, kreative Team des oststeirischen Unternehmens besteht aus BOKU-Absolventen, Maschinenbauern, Tiefbautechnikern, Schlossern, Energie- und Umweltmanagern und berät gerne bei Fragen zu Umwelttechnik im Gewässer- und Bodenschutz, Abfallwirtschaft, Altlastensanierung und in der effizienten Energienutzung. Auf die individuellen Kundenbedürfnisse einzugehen und maßgeschneiderte Lösungen – keine „Universalprodukte“ – anzubieten, das ist die Idee, die hinter den kreativen Köpfen der ensowa – innovation und umweltconsulting gmbh steht.

Die Abteilung Landwirtschaft hat sich auf Emissionsbeurteilungen spezialisiert. Die Umwelttechnik arbeitet intensiv im Bereich „in-situ Sanierungen“ mittels innovativer Technologie. Zahlreich vorhandene Referenzprojekte im In- und Ausland bestätigen die erfolgreiche Wirkung des patentierten sowatec-Verfahrens.

Produkte & Dienstleistungen

  • Altlastensanierung – Stoffstrom
  • Gewässerschutz – Wasser/Abwasser
  • Operative Sanierung von Umweltschäden, insbesondere von Ölkontaminationen in Grundwasser und Böden mittels Mikroorganismen – Technik von ensowa gmbh

Wie einzigartig sein Unternehmen ist, zeigt auch die Nominierung von Karl Putz und seiner Firma ensowa für den Preis „Köpfe des Jahres“ in der Kategorie „Wirtschaft und Forschung“ für die Ost- und Südoststeiermark 2019. 

Die Zusammenarbeit mit dem ICS hat 2008 mit der Teilnahme am Länderschwerpunkt China begonnen. Hr. Putz zählte zu den TeilnehmerInnen der Wirtschaftsreise nach Hangzhou, Shanghai, Peking und konnte erste Kontakte in China knüpfen.

Die Technologien der Firma sind in China gefragt

Über das Internationalsierungscenter (ICS) des Landes in Kooperation mit dem Green Tech-Cluster hat Firmenchef Karl Putz vor Jahren seine Fühler nach China ausgestreckt. Heute hat er dort nicht nur eine Gastprofessur an der Universität in Shenyang inne, sondern betreibt auch Sanierungstechniken mit Lizenzpartnern. Für diese Sanierungsanlagen hat die Firma ensowa ein eigenes Patent angemeldet. „Mit dieser mobilen Anlage kann man Verunreinigungen mit Mineralölkohlenwasserstoffen oder auch das Grundwasser direkt im Untergrund, also „in-situ“ sanieren, erklärt Putz.

Fünf Jahre war er damit bereits am Markt, jetzt hat Putz die Lizenz für weitere zwei Jahre verlängert. Gewonnen hat er dafür eine Firma mit rund 2000 Mitarbeitern, weitere Unternehmen sind am Einstieg interessiert. “Die Umweltgesetze werden in China ständig verschärft, die Technologien sind gefragt“, sagt Putz und reist vier bis fünf Mal pro Jahr ins entfernte Land. Dort hat bereits eine zweite Universität (Technische Universität DALIAN) Interesse an seinem Wissen bekundet.

„Für uns war es eine sehr erfolgreiche Delegationsreise in Südafrika. Es gab viele interessante und vielversprechende Gespräche mit den beteiligten Unternehmen wobei auch neue Wirtschaftskontakte geknüpft wurden!“

Das Unternehmen hat in weiterer Folge Förderungs- und Exportberatungen des ICS in Anspruch genommen.

Wir freuen uns, dass Hr. Putz am Beginn des Jahres auch Teil der Green Tech Wirtschaftsreise nach Kapstadt war und nun seine Fühler nach Südafrika ausstrecken möchte. „Für uns war es eine sehr erfolgreiche Delegationsreise in Südafrika. Es gab viele interessante und vielversprechende Gespräche mit den beteiligten Unternehmen wobei auch neue Wirtschaftskontakte geknüpft wurden!“, sagt Karl Putz.

  • AKTUELL: „die ensowa gmbh befindet sich lt. Karl Putz konkret in der Angebotsphase für die Sanierung eines Umweltschadens in Capetown“. Es soll lt. Interessent ein Probe- bzw. Pilotprojekt werden. Wenn dies funktioniert, dann soll ein Großschaden in Nigeria angeboten werden!

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