Nachbericht | Symposium Internationale Projekt-Entwicklung
Nur 14 % der steirischen Exporte gehen bisher in die Emerging Markets, obwohl dort ein Gutteil des derzeitigen – und wohl auch zukünftigen – Wirtschaftswachstums stattfindet. Unser ganztägiges IPE-Symposium (Internationale Projektentwicklung) am vergangenen Donnerstag, dem 27. März, in Graz widmete sich diesem immer wichtiger werdenden Wirtschaftsraum und legte damit den Grundstein für eine Serie weiterer einschlägiger Veranstaltungen.
Hervorragende Expert:innen aus jenen Institutionen, die für die Finanzierung einschlägiger Exportgeschäfte und die Absicherung von Projektrisiken in den Emerging Markets zentral sind – etwa OeKB, OeEB, ADA, VIAC –, waren ebenso vertreten wie Praktiker:innen mit jahrelanger Firmen- und Projekterfahrung, allen voran ILF, Siemens Energy, TPA Horwath und AEE Intec.
Was haben wir von der Veranstaltung mitgenommen?
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Emerging Markets sind ein Muss – auch für viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU).
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Engagement, Fokussierung und Ausdauer sind gefragt, da Projekte oftmals selbst initiiert werden müssen.
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Fundiertes Wissen über lokale Gegebenheiten sowie über bestehende Absicherungs- und Unterstützungsinstrumente ist unerlässlich.
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Eine solide Ausbildung zum Thema ist empfehlenswert – ersetzt jedoch nicht die praktischen Erfahrungen vor Ort.
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Ein gradueller Einstieg – idealerweise mit bereits etablierten Partnern – ist angesichts der bestehenden Risiken sinnvoll.

