22. April 2026

Steiermark stärkt Präsenz in China

Türen auf für Export und Wachstum

Wo entstehen die Märkte von morgen? Für viele Branchen lautet eine Antwort nach wie vor: China. Genau deshalb ist aktuell eine steirische Delegation mit Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft und Forschung vor Ort, um Kontakte zu vertiefen, Chancen auszuloten und steirische Unternehmen strategisch zu positionieren.

Unter der Leitung von Landeshauptmann Mario Kunasek und Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom wird die Reise von ICS-Geschäftsführer Karl Hartleb gemeinsam mit führenden Vertreter:innen des Wirtschaftsstandorts – darunter Landesrat Willibald Ehrenhöfer, WKO Steiermark Vizepräsident Herbert Ritter, Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Christoph Robinson , Geschäftsführer:innen steirischer Unternehmen sowie Wirtschaftsdelegierten der AußenwirtschaftsCenter, begleitet. Das ICS verantwortete dabei die Konzeption und Koordination des Wirtschaftsprogramms mit Besuchen bei führenden chinesischen Unternehmen, Vernetzungsterminen und wirtschaftsrelevanten Austauschformaten. Im Mittelpunkt der Reise stehen konkrete Chancen für Export, Kooperation und den gezielten Ausbau von Marktpotenzialen.

Warum China weiter relevant bleibt

China zählt zu den wichtigsten Handelspartnern der Steiermark. Für viele internationale Unternehmen ist Präsenz vor Ort längst Voraussetzung, um global wettbewerbsfähig zu bleiben. Besondere Relevanz für den Wirtschaftsstandort Steiermark hat der Automotive Sektor, der in dieser Delegationsreise nicht zu kurz kommt und durch Kurt Bachmaier der Magna Steyr Fahrzeugtechnik AG prominent vertreten ist.

Neben dem Bereich der Mobilität sind die Bereiche Automatisierung, Umwelttechnik, Elektronik und Gesundheitswirtschaft von großer Bedeutung.

Dass steirische Unternehmen hier erfolgreich bestehen, zeigen zahlreiche Beispiele. Auch Unternehmen wie AT&S, AVL, ANDRITZ AG, Magna Steyr Fahrzeugtechnik AG, Anton Paar und zahlreiche weitere steirische Betriebe sind seit Jahren erfolgreich in China tätig. Besonders in den Bereichen Automotive, Green Tech, Elektronik, Industrie und Medizintechnik bestehen attraktive Chancen für weiteres Wachstum.

Gerade für exportorientierte Betriebe bietet China weiterhin enormes Potenzial: große Nachfrage, hohe Investitionsbereitschaft und Offenheit für Technologie.

Neben Betriebsbesuchen bei der führenden E-Commerce-Plattform „Meituan“, KI- und Robotikunternehmen „AgiBot“, führende Mobilitätsunternehmen (z.B. Xpeng, Comac, GAC Group, Magna Steyr Fahrzeugtechnik AG, …) sowie einem intensiven Austausch mit Universitäten standen auch hochrangige Gespräche mit regionalen Entscheidungsträger:innen auf dem Programm. Die Reise wird in den kommenden Tagen mit weiteren Terminen und Unternehmensbesuchen fortgesetzt.