Nachbericht: Styria on Tour – global erfolgreich mit Neuroth & Messner
Am 14. November 2024 führte uns die erste Ausgabe von „Styria on Tour“ zu zwei Pionieren in den Bezirk Leibnitz. Der erste Halt fand bei der Neuroth-Zentrale in Lebring statt, die auch das Supply-Center der Unternehmensgruppe ist. Neuroth ist der Hörakustik-Marktführer in Österreich und Slowenien. Der zweite Tourstopp führte zur nahegelegenen Messner GesmbH, einem wahren Hidden Champion mit Sitz in Jöß/Lang, der im Bereich exklusives Interior Design für Yachten und Kreuzfahrtschiffe weltweit tätig ist.
Bei dieser spannenden Tour durch die Steiermark, welche das ICS gemeinsam mit dem Creative Industries Styria anbietet, standen exklusive Einblicke in die Internationalisierungsstrategien beider Unternehmen und die Rolle von Design als Wettbewerbsvorteil im Fokus. Die Teilnehmer:innen konnten durch spannende und exklusive Führungen in beiden Betrieben und direkte Gespräche mit der C-Level-Ebene in die Firmenstrategien von Neuroth und Messner eintauchen & wertvolle Erfahrungen sammeln.
Bei Neuroth wurde uns der maßgeschneiderte Produktionsprozess für jährlich rund 220.000 Hörstücke vorgestellt. Die Neuroth-Gruppe hat sich seit der Gründung 1907, vom traditionsreichen Familienbetrieb, zum führenden Hörakustikunternehmen entwickelt. Neben dem DACH-Raum ist auch Südosteuropa ein wichtiger Markt, in dem sie mit dem Qualitätssiegel „Made in Austria“ in Slowenien bereits Marktführer sind. Slowenien ist nach Österreich und der Schweiz auch der drittgrößte Markt für Neuroth. Als Herausforderung in der Internationalisierung, ist die Regulierung der Märkte für medizintechnische Produkte. CFO Stefan Schönbeck, Cornelia Perus (Head of Brand & Creation) und Petra Lindschinger (Head of Operations) gaben den Teilnehmer:innen spannende Insights des Unternehmens.
Die MESSNER Ges.m.b.H. in Lang beeindruckte mit ihrer Expertise bei der Innenausstattung von Kreuzfahrtschiffen und Yachten. Johannes Messner (CEO) und Philipp Gratz (Gesellschafter, Prokurist und technischer Leiter) erklärten, wie Projekte über drei bis fünf Jahre hinweg von der Planung bis zur Fertigstellung umgesetzt werden. „Vom Stahlkörper weg bis zur Endabnahme,“ berichtet Johannes Messner stolz, „Wir gehen rein – es ist Stahl, wir gehen raus – es ist fertig“. In den 50igern von Johannes Messners Vater gegründet, ist das Familienunternehmen in den 80er Jahren in Saudi Arabien eher zufällig zum Schiffsbau gekommen. Mittlerweile in dritter Generation geführt, ist es bei den relevanten Werften weltweit bekannt und hat sich auf Kreuzfahrtschiffe und Yachten über 75m spezialisiert. Mit den rund 35 Mitarbeiter:innen am Standort, werden meist drei Projekte gleichzeitig abgewickelt – inklusive Gewichts- und Belastungsberechnungen. Aber auch an Land findet man Projekte von Messner – hier arbeitet das Unternehmen z.B. an der kompletten Innenausstattung von exklusiven Chalets und Hotels.
Vielen Dank an Neuroth und Messner für die spannenden Einblicke und inspirierenden Gespräche!

