2. Februar 2026

US-Markteintritt konkret: Insights & B2B-Gespräche beim USA-Tag 2026

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Matchmaking, Insights & konkrete Next Steps für den US-Markteintritt

Wie gelingt der Schritt in den US-Markt – gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten? Rund 150 steirische Unternehmer:innen nutzten am USA-Tag: Smart Investment Strategies die Gelegenheit, genau dieser Frage nachzugehen. Der USA-Tag, organisiert vom ICS Internationalisierungscenter Steiermark in Kooperation mit dem U.S. Commercial Service der U.S.-amerikanischen Botschaft in Wien, bot kompakte Orientierung, hochkarätige Expertise und vor allem konkrete Umsetzungsansätze für den Schritt in die Vereinigten Staaten. Ein besonderes Highlight dabei: Auf Einladung des ICS besuchte US-Botschafter Arthur Fisher das Herz der Steiermark und gab Einblicke in aktuelle wirtschaftspolitische Entwicklungen und die Bedeutung transatlantischer Wirtschaftsbeziehungen.

Strategische Einordnung und politische Impulse

Die Begrüßung erfolgte durch ICS Geschäftsführer Karl Hartleb sowie Wirtschaftskammerpräsident Josef Herk, gefolgt von Jürgen Roth, Kommerzialrat Fachverbandsobmann. Den inhaltlichen Auftakt bildete anschließend S.E. US-Botschafter Arthur Fisher. In seiner Keynote betonte dieser die enge transatlantische Wirtschaftsbeziehung und die attraktiven Rahmenbedingungen für österreichische Unternehmen in den USA. Ergänzt wurde dieser Blick durch einen Impuls von Wirtschaftslandesrat Willibald Ehrenhöfer, der die Bedeutung der USA als einen der wichtigsten Handelspartner der Steiermark unterstrich.

In der anschließenden Panel-Diskussion – u. a. mit der ehemaligen ORF-US-Korrespondentin Hannelore Veit, Christian Grabner (Knapp AG) als Vertreter eines steirischen Unternehmens und Angela Smith, der Repräsentantin des US-Bundesstaates Alabama – standen geopolitische Entwicklungen, Standortentscheidungen und reale Erfahrungen aus der Unternehmenspraxis im Fokus.

USA Insights: Investitionswissen aus erster Hand

Ein zentrales Element des USA-Tags waren die Pitch-Sessions von 15 US-Bundesstaaten sowie fünf spezialisierten Servicepartnern aus den Bereichen Recht, Personal, Bau, Projektentwicklung und Kostenschätzung. In kompakten Formaten erhielten die Teilnehmenden einen direkten Überblick über Standortvorteile, Fördermodelle, regulatorische Anforderungen und typische Fallstricke beim US-Markteintritt.

Am Nachmittag verlagerte sich der Fokus konsequent auf die Umsetzung. In bilateralen 1:1-Gesprächen konnten steirische Unternehmen ihre individuellen Fragestellungen vertiefen und konkrete nächste Schritte für ihre USA-Vorhaben ausloten. Thematisch reichte der Bogen von ersten Marktsondierungen über konkrete Investitions- und Expansionsprojekte bis hin zu rechtlichen, steuerlichen und arbeitsrechtlichen Aspekten. Ergänzt wurde das Angebot durch eine Vertreterin der US-Visaabteilung, die Fragen zu Einreise- und Arbeitsgenehmigungen direkt aus erster Hand beantwortete.

Gerade in einem politisch herausfordernden und dynamischen Umfeld in den USA zeigte sich, wie belastbar und zukunftsorientiert die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen sind. Graz unterstrich dabei einmal mehr seine Rolle als verlässliche Brücke zwischen der steirischen Wirtschaft und den Vereinigten Staaten: mit stabilen Exportzahlen, den USA als zweitwichtigstem Handelspartner der Steiermark und einem klaren Bekenntnis zu Dialog, Vertrauen und gemeinsamen nächsten Schritten.