Wirtschaftsmission | Jordanien & Palästinensische Gebiete

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Amman | Jordanien & Ramallah | Palästinensische Gebiete
  • Montag, den 22. Oktober bis Freitag, den 26. Oktober 2018
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Anmeldeschluss: 10.09.2018

Lernen Sie vom 22.-26.10. die Märkte in Jordanien sowie in den Palästinensischen Gebieten kennen und knüpfen Sie Geschäftskontakte in Amman und Ramallah.

Kennen Sie die Chancen für Ihr Produkt auf dem jordanischen und den palästinensischen Markt? Kommen Sie mit den AußenwirtschaftsCentern Amman & Tel Aviv auf eine Fact Finding Mission, bei der Sie das Marktpotenzial Ihres Produktes ausloten und Vertriebspartnerinnen bzw. -partner finden.

Jordanien

Der Internationale Währungsfonds (IWF) stellt Jordanien in seinem letzten Bericht ein positives Zeugnis aus. Trotz diverser Schocks, die das Land in den letzten Jahren durchmachen musste, konnte Jordanien sein Fiskaldefizit verringern und ein stabiles Wirtschaftswachstum herstellen. Der IWF geht in den nächsten Jahren von einem Plus von 2-3 % aus.

Das Königreich hebt sich von arabischen Nachbarländern in der Region durch seine politische Stabilität und gute Sicherheitslage hervor. Ferner hat man es verstanden, aus dem kleinen Land ein Drehkreuz für den Nahen Osten zu machen: Es wurden diverse Freihandelsabkommen geschlossen, darunter mit den USA, der Türkei und Kanada bzw. ist Jordanien Teil der GAFTA (Greater Arab Free Trade Area). Auch besteht ein Freihandelsabkommen mit der EU, das den zollfreien Export von Waren europäischen Ursprungs nach Jordanien ermöglicht. Dies hat nicht nur Investments bspw. aus dem Irak und dem Libanon angezogen, sondern auch europäische Unternehmen, die hier ihre regionale Präsenz etabliert haben.

Der Markt bietet Chancen im Bereich der Umwelttechnologie inkl. RE, Nahrungsmittel und Getränke, pharmazeutische Waren und aktive Wirkstoffe sowie im Dienstleistungsbereich. Hier auch v.a. im Bereich der Umwelttechnologien.

Palästinensische Gebiete

Österreichische Warenexporte in die palästinensischen Gebiete stiegen im Jahr 2017 um +108 %.
Die Nachfrage in den palästinensischen Gebieten nach Produkten für die Bauwirtschaft ist hoch. Sowohl Baumaterialien als auch Baumaschinen werden gebraucht.

Ebenfalls gefragt sind Nahrungsmittel, vor allem Getränke. Durch den Markteintritt neuer Supermärkte wurde die Konkurrenzsituation belebt. Nun wollen Lebensmittelhändler ihre Produktpalette erweitern. Die Nachfrage geht über Shelf Stable Products, Snacks, Süßigkeiten, etc. bis zu Fruchtsäften.

Auch im Bereich der Medizinprodukte und Pharmazeutika ist die Nachfrage hoch. Derzeit machen pharmazeutische Erzeugnisse über 70 % der Gesamtexporte Österreichs in die palästinensischen Gebiete aus. Der Export von optischen Geräten und Mess- und Prüfinstrumenten stieg im Gesamtjahr 2017 rasant um über 600 % an.

Weitere wichtige Bereiche mit Chancen für österreichischen Firmen sind Kraftfahrzeuge und Motorräder, Maschinen und mechanische Geräte sowie Waren aus Holz und Eisen oder Stahl.

Ausführliche Detailinformationen zu dieser WIMI (Teilnahmegebühren etc.) finden Sie im Downloadbereich unter dem Link auf die Veranstaltungsseite der wko.at

Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an:

Außenwirtschaftscenter Amman
Ansprechperson: Mag. Isabel Schmiedbauer
Telefon: +962 6 59 38 400
E-Mail: amman@wko.at

und

Außenwirtschaftscenter Tel Aviv
Ansprechperson: Mag.(FH) Günther Schabhüttl
Telefon: +972 3 516 8685
E-Mail: telaviv@wko.at

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