Wie gelingt der Schritt in den US-Markt – gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten? Rund 150 steirische Unternehmer:innen nutzten am USA-Tag: Smart Investment Strategies die Gelegenheit, genau dieser Frage nachzugehen. Der USA-Tag, organisiert vom ICS Internationalisierungscenter Steiermark in Kooperation mit dem U.S. Commercial Service der U.S.-amerikanischen Botschaft in Wien, bot kompakte Orientierung, hochkarätige Expertise und vor allem konkrete Umsetzungsansätze für den Schritt in die Vereinigten Staaten. Ein besonderes Highlight dabei: Auf Einladung des ICS besuchte US-Botschafter Arthur Fisher das Herz der Steiermark und gab Einblicke in aktuelle wirtschaftspolitische Entwicklungen und die Bedeutung transatlantischer Wirtschaftsbeziehungen.
Strategische Einordnung und politische Impulse
Die Begrüßung erfolgte durch ICS Geschäftsführer Karl Hartleb sowie Wirtschaftskammerpräsident Josef Herk, gefolgt von Jürgen Roth, Kommerzialrat Fachverbandsobmann. Den inhaltlichen Auftakt bildete anschließend S.E. US-Botschafter Arthur Fisher. In seiner Keynote betonte dieser die enge transatlantische Wirtschaftsbeziehung und die attraktiven Rahmenbedingungen für österreichische Unternehmen in den USA. Ergänzt wurde dieser Blick durch einen Impuls von Wirtschaftslandesrat Willibald Ehrenhöfer, der die Bedeutung der USA als einen der wichtigsten Handelspartner der Steiermark unterstrich.
In der anschließenden Panel-Diskussion – u. a. mit der ehemaligen ORF-US-Korrespondentin Hannelore Veit, Christian Grabner (Knapp AG) als Vertreter eines steirischen Unternehmens und Angela Smith, der Repräsentantin des US-Bundesstaates Alabama – standen geopolitische Entwicklungen, Standortentscheidungen und reale Erfahrungen aus der Unternehmenspraxis im Fokus.