Wie lässt sich Künstliche Intelligenz strategisch für den internationalen Markteintritt nutzen – und wo liegen die Grenzen? Diese Kernfrage trieb rund 80 steirische Exporteur:innen am 21. Jänner 2026 zum KI-Summit Export in die WKO Steiermark. Das ICS setzte dabei bewusst auf praxisnahe Impulse: Kein theoretisches Zukunftsszenario, sondern konkrete Tools, Workflows und Methoden, die sich unmittelbar im Unternehmensalltag umsetzen lassen.
Generative KI als „freundlicher Helfer“ – mit klaren Spielregeln
Den Auftakt gestaltete ICS-KI-Expertin & Moderatorin des Summits Iris Edler-Stiegler mit ihrem Impuls „AI-mazing Workflow“. Ihre zentrale These: Generative KI kann Marketing- und Strategieprozesse dramatisch beschleunigen – vorausgesetzt, kritisches Denken und menschliche Kontrolle bleiben fest verankert. KI sei ein „freundlicher Helfer“, niemals jedoch ein Ersatz für unternehmerische Verantwortung. Diese Maxime zog sich durch den gesamten Tag wie ein roter Faden.
Michael Freidl, Chief Data Officer der Universität Graz, demonstrierte mit uniGPT, wie sich dieser Anspruch institutionell umsetzen lässt: Die Universität hat damit einen geschützten Raum geschaffen, in dem Mitarbeitende Sprachmodelle nutzen können, ohne IT-Sicherheit oder Datenschutz zu kompromittieren – ein Modell, das auch für exportorientierte Unternehmen Maßstäbe setzt.