Wer genau weiß, was man unter Klinoptilolith versteht, hat bei der Millionenshow wohl gute Chancen auf hohe Gewinne. Für das obersteirische Unternehmen IPUS Mineral- und Umwelttechnologie stellt aber genau dieses Mineral vulkanischen Ursprungs die Grundlage für die Herstellung einer Vielzahl an Produkten dar. Im Jahr 1990 gegründet, war der Familienbetrieb zunächst vor allem in der Abwasserreinigung tätig, ehe sukzessive der Einstieg in den Biogasbereich und in die Landwirtschaft gelang. „Wir entwickeln seit über zehn Jahren Mineralische Bioregulatoren, auch Migulatoren genannt“, erläutert Geschäftsführerin Dina Lesjak.
Forschung als hohes Gut
Diese Migulatoren sind in der Landwirtschaft entlang der gesamten Kreislaufwirtschaft bei vielen Betrieben im Einsatz. „Da geht es um Futtermittelzusätze, Produkte für die Stallhygiene, Bodenverbesserung oder mineralische Blattdünger“, so Lesjak. Positiver Nebeneffekt ist die Reduktion von Emissionen. „Wir betreiben gemeinsam mit der BOKU oder der TU Graz auch sehr viel Forschung rund um das Thema Mikrobiologie.“