USA nach den Midterms 2026
Die US-Midterms am 3. November haben die politischen Kräfteverhältnisse in Washington verschoben: Die Demokraten konnten die Kontrolle über beide Kammern des Kongresses gewinnen. Damit steht die zweite Hälfte der Amtszeit von Präsident Donald Trump unter neuen politischen Vorzeichen.
Bei den Midterms wurden alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus sowie rund ein Drittel der Sitze im Senat neu gewählt. Gerade die neuen Mehrheiten im Kongress sind entscheidend, weil sie den politischen Handlungsspielraum des Präsidenten in den kommenden zwei Jahren wesentlich beeinflussen.
Was bedeuten die Midterms für die kommenden Jahre?
Auch aus wirtschaftlicher Sicht lohnt sich der Blick auf die neuen Machtverhältnisse. Entscheidungen in der Handels-, Industrie- und Außenwirtschaftspolitik können direkte Auswirkungen auf europäische und österreichische Unternehmen haben. Für international tätige Betriebe bleibt daher entscheidend, welche politischen Vorhaben in Washington künftig Mehrheiten finden und wo mit Blockaden oder neuen politischen Prioritäten zu rechnen ist.
Was genau bei den Midterms gewählt wurde, wie Senat und Repräsentantenhaus funktionieren und warum die Mehrheitsverhältnisse auch über die Wahl hinaus relevant sind, erklärt ICS-Geschäftsführer Karl Hartleb im Gespräch mit Radio Soundportal.
Das Gespräch gibt es hier zum Nachhören: